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„Personas“ als typische Zielgruppenvertreter
Digitales Recruiting

„Personas“ als typische ZielgruppenvertreterFoto: Andreas Baum

Im Wettbewerb um die knappe Personalressource „Physiotherapeut“ müssen Therapieeinrichtungen wissen, wie potenzielle Bewerber ticken. Das Erstellen sogenannter „Personas“ hilft dem Neusser Gesundheitsdienstleister medicoreha dabei, die verschiedenen Bewerber-Zielgruppen besser zu verstehen, um seine „Benefits“ passgenau zu kommunizieren.

Alarmrot leuchtet die Deutschlandkarte auf der Internetseite der Agentur für Arbeit. Rot bedeutet: „Fachkräftemangel“. Seit Dezember 2016 gehört auch die Physiotherapie offiziell zur Gattung der sogenannten „Engpassberufe“. Die Jobbörsen füllen sich im Minutentakt mit Offerten für Anstellungsverhältnisse. Therapieeinrichtungen, die in diesem angespannten Arbeitnehmermarkt überzeugen möchten, müssen ihre USPs demnach mit Präzision kommunizieren.

Das Problem: Nicht jedem Bewerber sind die gleichen „Benefits“ wichtig. Während dem frisch examinierten Therapeuten – nennen wir ihn an dieser Stelle Marc – im städtischen Umfeld Karrierechancen und Parkmöglichkeiten unentbehrlich sein mögen, wünscht sich die 30-jährige Therapeutin Marie womöglich einen familienfreundlichen Rahmen und flexible Arbeitszeiten. Marc und Marie haben aber nicht nur abweichende Jobpräferenzen: Sie halten sich an unterschiedlichen Orten auf, sie kommunizieren über verschiedene Kanäle, sie ticken einfach grundverschieden.

Jedem einzelnen Bewerber ein maßgeschneidertes Paket anzubieten, ist natürlich schwierig. Wir bei medicoreha haben damit begonnen, Archetypen für die diversen Therapeutengruppen zu definieren, um unsere Kommunikation zu verfeinern. Eine im Marketing gängige Praxis ist das Kreieren sogenannter „Personas“.

Definition der eigenen Benefits

Zunächst einmal gilt es, sich der eigenen Stärken – und natürlich auch der Schwächen – bewusst zu sein. Als regionaler Gesundheitsdienstleister mit mehreren Therapiezentren und Fachkliniken für Rehabilitation sowie zwei Schulstand - orten am Niederrhein kann medicoreha auf eine dichte Infrastruktur und starke Netzwerke zurückgreifen. Als unsere Benefits haben wir zum Beispiel intern herausgearbeitet:

✔ große Trainingsflächen

✔ hochmoderne Therapiegeräte

✔ Terminierung durch Praxismanagement

✔ interdisziplinäre Teams (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ärzte, Sportwissenschaftler, Psychologen, Ernährungswissenschaftler etc.)

✔ betriebliche Altersvorsorge

✔ Zuschüsse für Wochenend- und Feiertagsarbeit

✔ unternehmenseigene Akademie (Fortbildungen)

✔ Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

✔ freies Training auf unseren Trainingsflächen

Nun stellt sich die Frage: Welche dieser Benefits sind welcher Zielgruppe überhaupt wichtig? An unserem inner - städtischen Standort Köln mit seiner schwierigen Verkehrslage könnte das beispielsweise ein Job-Fahrrad sein. An unserem „MedGolf Institut“ in Neuss-Norf ist womöglich die hochmoderne Geräte - ausstattung ein entscheidender Faktor.

An dieser Stelle müssen wir einen Schritt zurückgehen. Wer ist das eigentlich – die Physiotherapeutin oder der Physiotherapeut? Unternehmen wir folgendes Experiment: Skizzieren Sie den typischen Therapeuten mit seinen wichtigsten Merkmalen. Schreiben Sie sein Alter auf, sein Ge schlecht, seine Fähigkeiten, seinen Charakter. Fertig? Bitten Sie nun einen Kollegen, das Gleiche zu tun. Fertig? Vergleichen Sie die Skizzen. Vermutlich werden Sie zu un ter schiedlichen Ergebnissen gekommen sein.

Um ein solides Verständnis von seinen Zielgruppen zu erhalten, ist eine empirische Herangehensweise unabdingbar. Das muss nicht zwingend immer auf einer wissenschaftlichen Basis geschehen, doch je mehr Informationen Sie zusammentragen, desto besser. Optimal ist die Kombination einer quantitativen und einer qualitativen Recherche.



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